Wendet man ein Prinzip Kybernetik auf die schulische Bildung an, ist festzustellen, dass dies nicht der schulischen Praxis entspricht. Die Struktur des Unterrichts vermittelt einen gewissen Lehrstoff, der von den Probanden wahrgenommen, erlernt werden soll. Es wird ein Test durchgeführt, der feststellt bis zu welchem Grad ein Inhalt erkannt wurde und dann? Nichts, der Prozess ist abgeschlossen. Es folgt ein neuer Unterrichtsstoff. Irgendeine Form konstruktiver Reaktion sucht man vergeblich.

 

Prinzip Schule

 

Das lässt erkennen, dass sich Bewusstsein nicht ohne weiteres selbständig bildet. Darauf warten zu müssen, dass sich die relevanten Argumente von selber einstellen, käme den Ausmaßen eines evolutionären Prozesses gleich. Natürlicherweise entwickeln sich die Dinge langsam, sehr langsam. Ein schleichender Prozess, den man bewusst gar nicht wahrnimmt. Die Fähigkeit zum Irrtum zeigt Bewusstsein an, das sich evolutionärer Prozesse entledigt hat. Der menschliche Geist weiß aktiv zu werden, ist bereit, konkrete Problem-Lösungen aus der Natur abrufen zu können. Angesagt ist Intelligente Steuerung.

 

Die 4te Wahrscheinlichkeit

 

 

 

 

 

 

Die Wirtschaft lebt vom kommerziellen Erfolg ihrer Produkte und ist gezwungen, Entwicklungswege zu suchen und zu finden. Sie muss vollständige Produkte in hochwertiger Qualität anbieten, um den berechtigten Ansprüchen der Konsumenten gerecht werden zu können. Im Beruf lernt man dann zu entwickeln, wenn Entwicklungsprozesse die Arbeit bestimmen. Auch weil das digitale Instrumentarium konstruktive Absichten inzwischen hervorragend unterstützt. Man lernt zu tun, was aus einer Schulzeit und seinen Bildungsmethoden unbekannt und völlig unerreichbar war. Mit dem, was die semantische Schule einem Entwickler geboten hat, würde er seinen Beruf niemals ausüben können.

 

Bildungshierarchie